Erfüllendes Christen Leben


Was ist das überhaupt?

Vereinfacht zusammengefasst werden wohl die meisten Christen darunter ein Leben verstehen, in welchem es einem an nichts mangelt und es einem auf allen Ebenen, Geist, Seele und Leib, gut geht.


Für die meisten Christen steht wohl ausser Frage, dass sowohl Jesus Christus, der Diakon Stephanus, wie auch der Apostel Paulus, und viele andere Christen im Neuen Testament, ein solches erfüllendes Christen Leben geführt haben. Aber bei allen sehen wir auch, dass sie durch grosse Leiden, Anfeindungen und Verluste gehen mussten.


Was heisst das nun für uns, was können (müssen) wir daraus lernen?

Für Jesus Christus und seine Jünger stand, und steht auch heute noch, nicht das eigene Wohl an der ersten Stelle im Leben, sondern, dass der Wille Gottes geschieht.


Sie wussten, und dies ist auch bei den heutigen Christen noch so, dass ein erfüllendes Christen Leben nicht das Ziel ihres Lebens war, sondern die Folge eines Lebens nach Gottes Willen gemäss Matthäus 6,33 und 1. Timotheus 2,1-6.


In Matthäus 6,33 heisst es dazu nach der Luther Übersetzung:

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.


In der Hoffnung für Alle Übersetzung lautet der Text:

Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht. Dann wird er euch mit allem anderen versorgen.


Mit allem andern versorgen heisst grundsätzlich, dass man keinen Mangel in diesen Bereichen erleiden muss (die Grundversorgung ist sichergestellt). Das heisst aber nicht Überfluss oder gar Reichtum. Das ist sehr wichtig zu verstehen, damit man nicht enttäuscht ist und meint Gott halte seine Zusagen nicht ein.


Im 1. Timotheus 2,1-6 heisst es dazu nach der Luther Übersetzung:

So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat als Lösegeld für alle, als sein Zeugnis zur rechten Zeit.


In der Hoffnung für Alle Übersetzung lautet der Text:

Am wichtigsten ist, dass die Gemeinde beständig im Gebet bleibt. Betet für alle Menschen; bringt eure Bitten, Wünsche, eure Anliegen und euren Dank für sie vor Gott.
Betet besonders für alle, die in Regierung und Staat Verantwortung tragen, damit wir in Ruhe und Frieden leben können, ehrfürchtig vor Gott und aufrichtig unseren Mitmenschen gegenüber. So soll es sein, und so gefällt es Gott, unserem Retter. Denn er will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen. Es gibt nur einen einzigen Gott und nur einen Einzigen, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt und Frieden schafft. Das ist der Mensch Jesus Christus. Er hat sein Leben als Lösegeld hingegeben, um uns alle aus der Gewalt des Bösen zu befreien. Diese Botschaft soll nun verkündet werden, denn die Zeit, die Gott festgelegt hat, ist gekommen.


Man könnte dies in etwa wie folgt zusammenfassen: Wir sollen als Christen beständig dafür beten, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, also echte Christen* werden. Dadurch geschieht der Wille Gottes, was dazu führt, dass wir als Folge davon ein erfüllendes (ruhiges und friedliches) Leben führen können, was Gott gefällt. Durch solches Beten können wir auch unsere Feinde segnen, gemäss Matthäus 5,44, denn wenn sie sich bekehren (zu Gott umkehren), dann werden sie nicht mehr unsere Feinde sein.


* Echte Christen sind Menschen, welche sich zu Jesus Christus bekehrt haben, d.h., dass sie eine lebendige persönliche Beziehung zu ihm pflegen. Sie haben Jesus als den Weg, die Wahrheit und das Leben erkannt und ihn deshalb als ihren Herrn und Erlöser in einem Gebet aus Glauben [sie sind sich in ihrem Verstand und ihren Gefühlen dessen völlig sicher] angenommen und ihm die Herrschaft über ihr gesamtes Leben anvertraut. D.h., sie geben sich Mühe mit der Hilfe des Heiligen Geistes so zu leben, wie es Gott gefällt.

Unechte Christen sind z.B. Menschen welche sich zu einer Kirche (Religiöse Bekehrung), oder zu einer Gruppe (Soziale Bekehrung), aber nicht zu Jesus Christus bekehrt haben. Somit haben sie keine persönliche Beziehung zu Jesus. Denn: So wie man kein Auto wird, wenn man in eine Garage geht, so wird man auch nicht Christ, weil man in eine Kirche geht. (Albert Schweizer)


Was kann echte Christen an einem solchen, auf Gott ausgerichteten Leben hindern?

Dabei können wir grob zwei Bereiche unterscheiden. Den ersten Bereich nenne ich die Weltlichen Hindernisse und den Zweiten Bereich nenne ich die Frommen Hindernisse. Als Christ ist man es sich gewohnt, sich mit den weltlichen Hindernissen zu befassen und diese auch als solche anzuerkennen. Die frommen Hindernisse sind für die meisten Christen entweder total unbekannt, oder man will sie nicht als solche sehen und akzeptieren (es kann nicht sein, was nicht sein darf). Dabei sind die frommen Hindernisse in ihren Auswirkungen meistens gravierender als die weltlichen Hindernisse. In der nachfolgenden Tabelle habe ich einige der wesentlichen weltlichen- und frommen Hindernisse aufgelistet. Die folgende Aufzählung erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Weltliche (offensichtliche) Hindernisse

 

 

Fromme ("versteckte") Hindernisse

 

Die Verlockungen der Welt

Die "Welt" hat wirklich viel zu bieten, Macht, Ansehen, Reichtum Vergnügungen, usw.  Aber wie Jesus es schon sagte: Man kann nicht Gott und dem Mammon dienen. (Matthäus 6,24)

Die Christliche Religion

Das Christentum existiert interessanterweise in zwei Formen. Einmal in der Form der Religion und einmal in der Form einer lebendigen Gottesbeziehung (Evangelium = Frohe Botschaft). Mehr dazu auf der Seite Kirchen.

Furcht, Schrecken und Vergleichen

Führen die Verlockungen nicht dazu, dass sich ein Mensch von Gott abwendet, kann dies auch durch Ängste, Verunsicherungen und Vergleichen geschehen. Denn es gibt weltlich gesehen immer einen Grund sich von Gott abzuwenden.

Die Kirchlichen Traditionen

Die kirchlichen Traditionen führen in der Regel dazu, dass Gott (Jesus) aus der Mitte an den Rand gedrängt wird und die kirchlichen Vertreter (Klerus) diesen Platz einnehmen.  Mehr dazu auf der Seite Oft gestellte Fragen (FAQ).

Die weiteren Religionen

Unser Christen Leben "funktioniert" nicht immer so wie wir uns dies wünschen. Das kann dazu führen, dass man sich Hilfe von andern Göttern (Götzen) erhofft und nun diese anbetet.

Geistlicher Missbrauch

Dieser manifestiert sich sehr stark in den Werken und Lehren der Nikolaiten. Mehr dazu erfahren Sie auf der Seite Die Nikolaiten.

Das hier behandelte Thema wird natürlich am besten in der Bibel abgehandelt. Auch im Buch "Romana und die Nikolaiten" wird dieses Thema ausführlich behandelt. So können Sie zu einem guten (Neu-) Start in eine starke, wachsende, und liebevolle persönliche Gottesbeziehung, frei von Religion und Tradition, kommen. Im besagten Buch erfahren Sie auch, welche wirkungsvollen konkreten Schritte Sie diesbezüglich sofort machen können.